Headhunting – Grenzen bei der Abwerbung von Mitarbeitern

Viele offenen Stellen können derzeit nicht besetzen werden. Der bestehende Personalbedarf, insbesondere von Fachkräften ist auf dem Arbeitsmarkt nicht verfügbar. Arbeitnehmer können sich während der sehr guten wirtschaftlichen Lage die gewünschte Stelle mehr oder weniger aussuchen, Unternehmen finden hingegen geeignete Bewerber nur schwer. Insbesondere durch „gewöhnliche Methoden“ wie Stellenanzeigen, kann der Personalbedarf nicht mehr vollständig gedeckt werden. Weiterlesen

Ausschlussfristen und Mindestlohn – ein heißes Duo

Vor ca. drei Jahren, am 16. August 2014 ist das Mindestlohngesetz (MiLoG) in Kraft getreten. Seit dem 01. Januar 2015 haben Arbeitnehmer deshalb Anspruch auf Zahlung eines Arbeitsentgelts mindestens in Höhe von EUR 8,50 je Zeitstunde. Seit dem 01. Januar 2017 wurde der Mindestlohn auf EUR 8,84 erhöht. Im Zusammenhang mit dem in Kraft treten, gab es eine Vielzahl von Unklarheiten und Praxisproblemen Weiterlesen

„Krankfeiern“ – Handlungsmöglichkeiten des Arbeitgebers

„O’zapft is!“. Seit dem 16. September 2017 herrscht in München aufgrund des 184. Oktoberfests Ausnahmezustand. In den gut zwei Wochen werden mehrere Millionen Maß Bier ausgeschenkt und getrunken. Die gute Stimmung am Abend im Bierzelt schlägt über Nacht oft zu Kopfschmerzen und Unwohlsein, einem „Kater“ am anderen Morgen um. Entsprechend steigen in dieser Zeit die Krankmeldungen von Arbeitnehmern. Hiervon sind nicht nur bayerische Arbeitgeber während des Oktoberfestes betroffen. Entsprechendes gilt auch beispielsweise für sonstige Volksfeste, wie dem Canstatter Wasen, dem Bremer Freimarkt oder dem Hamburger Dom, Karneval, Fußball-Weltmeisterschaften oder schlicht Brückentagen oder die Tage um das Wochenende. Für Arbeitgeber ist dies ärgerlich und teuer. Weiterlesen

Facebook beschäftigt die Arbeitsgerichte

Facebook und sonstige sozialen Netzwerke sind aus dem privaten und beruflichen Alltag nicht mehr wegzudenken. Die Nutzung dieser Netzwerke von Arbeitgeber und Arbeitnehmer führen aber auch zu arbeitsrechtlichen Problemen. Immer mehr „Facebook-Fälle“ beschäftigen die Arbeitsgerichte. Weiterlesen

Kündigung ohne KSchG? – Im Kleinbetrieb und während der Wartefrist möglich!

Von Arbeitnehmern geliebt, von Arbeitgebern gefürchtet: das deutsche Kündigungsschutzgesetz (KSchG). Nach dem KSchG werden Arbeitnehmer in Deutschland vor  (sozial) unberechtigten Kündigungen geschützt. Die Hürde für Arbeitgeber, wirksame Kündigungen von Arbeitsverhältnissen auszusprechen, liegt durch das KSchG bereits sehr hoch und wird durch die Rechtsprechung noch höher gelegt. Kein Wunder, dass eine Vielzahl der Kündigungsschutzprozesse nicht durch Urteil enden, sondern durch Vergleich und Zahlung einer Abfindung an den Arbeitnehmer für den Verlust des Arbeitsplatzes. Weiterlesen