Online-Vermittler im Visier der Finanzaufsicht

Eine Vielzahl neuer gesetzlicher Regelungen bereitet der gesamten Reisebranche aktuell Kopfzerbrechen. Allen voran die Anpassung der bisherigen Prozesse an das neue Umsetzungsgesetz zur Pauschalreiserichtlinie, gefolgt von der Datenschutzgrundverordnung. An vielen Unternehmen ist dabei bisher vorbeigegangen, dass es auch in anderen Bereichen gesetzliche Neuregelungen gibt, die ebenfalls für Unternehmen der Reisebranche von Bedeutung sein können. Weiterlesen

This is the End

Unister, V.Ö. Travel, Intersky, VLM, Flughafen Lübeck, Topdeals: Auch in der Reisebranche sind Pleiten nicht selten. Wann genau ist ein Unternehmen insolvent? Und was bedeutet das für die Kunden?

 

Eine Insolvenz muss beantragt werden, wenn ein Unternehmen nicht zumindest 90 Prozent seiner fälligen Zahlungspflichten aus bereiten Mitteln erfüllen kann (Zahlungsunfähigkeit) oder wenn die Verbindlichkeiten das Vermögen übersteigen (Überschuldung). Außerdem kann es auch bei drohender Zahlungsunfähigkeit zur Insolvenz kommen. Daneben besteht eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten, von Schutzschirmverfahren über Eigenverwaltung, die alle helfen sollen, das Unternehmen doch noch zu retten. Unternehmen sind zur Insolvenzanmeldung verpflichtet, wenn die Voraussetzungen vorliegen. Handelt der Geschäftsführer zu spät, droht ihm nicht nur Strafe, er muss auch mit seinem Privatvermögen haften.

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