Preisvergleichsportale im Selektivvertrieb: Das Verbot des Verbots

Selektivvertrieb vs. Onlinehandel

Bedeutet das rasante Wachstum im Onlinehandel das Ende des Selektivvertriebs? Oder verhält es sich genau umgekehrt? Dass Onlinehandel und Selektivvertrieb grundsätzlich miteinander vereinbar sind, hat die Europäische Kommission in ihrem Abschlussbericht über die Sektoruntersuchung zum elektronischen Handel kürzlich ausdrücklich bestätigt. Dabei hat die Kommission herausgearbeitet, dass Beschränkungen der Nutzung von Preisvergleichsinstrumenten zu den am weitesten verbreiteten Arten vertraglicher Beschränkungen gehören. Weiterlesen

E-Commerce Restrictions under Scrutiny – Recent Developments

The EU Commission’s Digital Single Market Strategy

 

Today the EU is the largest e-commerce market in the world with Germany convincingly leading. 62% of Germany’s retailers are selling via electronic marketplaces while the average in other EU Member States remains under 30%. Weiterlesen

Internetvertrieb: Bundeskartellamt erhöht Druck auf Markenhersteller

Kartellrecht versus Markenimage: Das Bundeskartellamt äußert schwerwiegende wettbewerbsrechtliche Bedenken gegen eine Vielzahl von Beschränkungen des Onlinehandels

 

Markenhersteller pflegen das Image ihrer Marken. Dies zu Recht. Marken sind wertvoll. Sie prägen den Unternehmenswert. Sie tragen wesentlich zum Verkaufserfolg der eigenen Produkte am Markt bei. Überdies erleichtern sie die Durchdringung neuer Märkte. Deshalb sind Markenhersteller gut beraten, nicht nur den eigenen Vertrieb, sondern auch (und insbesondere) den Vertrieb ihrer Produkte auf nachgelagerten Handelsstufen in den Blick zu nehmen. Denn letztlich ist es der Händler, der die Kaufentscheidung des Endkunden durch seine Präsentation des Produkts beeinflusst.

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